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30 Grad am 15. April. Das Wetter könnte in diesem Sommer extrem werden. Was glauben Sie?
| Dieser Sommer wird noch heißer als 2003. | |
| Der Winter war viel zu warm. Deshalb wird es ein kühler und regnerischer Sommer werden. | |
| Die Extreme werden zunehmen. Viel Regen und extreme Hitze von mehr als 35 Grad werden sich abwechseln! |
Die deutsche Automobilindustrie hat die CO2- bzw. Klima-Diskussion verschlafen. Gehört dem 3-Liter Auto die Zukunft?
| Nein! Die Debatte um das 3-Liter Auto gab es schon einmal. Heute verbrauchen die Fahrzeuge mehr denn je. | |
| Ja! Die Japaner zeigen mit ihren Hybrid-Autos wie sich Umweltschutz aktiv verkaufen lässt. | |
| Dicke Autos sehen einfach besser aus. Das geht solange bis der Sprit verbraucht ist. |
Ein großer Teil des CO2 wird im Engergiesektor erzeugt. Sind Kernkraftwerke die Lösung für einen gringeren CO2 Ausstoss und die Probleme des Klimawandels?
| Nein, die Technik der Kernkaftwerke ist unkontrollierbar und gefährlich. Wir brauchen andere Lösungen. | |
| Ja, das ist eine einfache und bestehende Lösung. | |
| Ich weiß nicht. |
EU-Umweltkommissar Stavros Dimas provoziert mit der Aussage: 'Wer sich ein großes Auto leistet, kann auch für Klimaschutz zahlen'. Hat er Recht?
| Ja! Natürlich hat er Recht. Nur die Lobby der Autoindustrie verhindert finanzielle Eingriffe noch. | |
| Nein! Autos sind doch nur zu einem kleinen Teil am Klimaproblem beteiligt. Das ist reine Propaganda, um sich zu profilieren. | |
| So eine Aussage ist sehr pauschal. Man muss aufpassen nicht immer mehr in Richtung Umwelt-Sozialismus abzugleiten. |
Die Versicherungsschäden, die Orkan "Kyrill" anrichtete, werden auf vier bis acht Milliarden Euro geschätzt. Werden Stürme in Zukunft eine Gefahr für das Wirtschaftswachstum?
| Das sind sie jetzt schon, zumindest für einige Branchen wie die Holzwirtschaft, wo die Preise einbrechen. | |
| Nein! Die Schäden werden niemals so hoch sein, dass man das am Wachstum spüren kann. Im Gegenteil: Es regt die Bautätigkeit an! | |
| Stürme allein sicher nicht! Doch mit den Stürmen kommen oft Hochwasser und Klimaveränderungen. Alle Effekte zusammen werden uns noch erhebliche Wachstumsprobleme bereiten. |
Die Klimaerwärmung wird auch Folgen für den Weinbau haben. Schon prüfen die ersten französischen Champagner-Hersteller, ob sie ihre Rebflächen nach England und Polen verlegen können. Wäre das das Ende des Luxusgutes Champagner?
| Nein! In der Champagne wird es schon mittelfristig zu warm werden. England wäre für Champagner auch OK! | |
| Ja! Champagner gehört in die Champagne. Wenn das nicht geht, müssen wir halt Sekt trinken. | |
| Echten Champagner können sich eh nur wenige Reiche leisten. Das Schicksal des Champagners ist mir egal. |
Der UN-Klimagipfel in Nairobi ist ohne große Fortschritte zu Ende gegangen. Werden sich die Politiker noch rechtzeitig auf Maßnahmen zur Verhinderung der Klimakatastrophe einigen oder erst dann, wenn sie schon eingetreten ist?
| Leider wird erst dann gehandelt werden, wenn die Probleme so groß sind, dass die jeweils eigene Bevölkerung zu leiden hat. | |
| Die Politiker der einzelnen Länder werden noch rechtzeitig erkennen, dass etwas getan werden muss. | |
| Deutschland sollte nicht auf andere Länder warten und noch mehr gegen die Erderwärmung tun. | |
| Der Gipfel in Nairobi war trotzdem sinnvoll, um zu prüfen, welche Länder noch zu überzeugen sind und welche bereits handeln (wollen). |
Die Fieberkurve der Erde wird immer steiler. Treibhausgase könnten zur größten Bedrohung für die Menschheit werden. Wären Sie bereit, persönlich etwas dagegen zu tun?
| Ja, ich achte heute schon auf niedrigen Energieverbrauch. Jeder einzelne kann seinen kleinen Beitrag leisten | |
| Wenn alle auf Dinge verzichten, wäre ich auch bereit dazu | |
| Ich bin nicht bereit, auf Annehmlichkeiten wie große Autos oder Klima-Anlagen zu verzichten. Erst müssen die Großkonzerne und Länder wie die USA zu einer Niedrig-Energiepolitik gezwungen werden | |
| Den Wissenschaftlern wird schon was einfallen, wie man die Treibhausgase wieder einfängt. Persönlicher Verzicht bringt nichts angesichts von Milliarden Chinesen und Indern, die immer mehr Energie verbrauchen. |
Eine vom ehemaligen Chefökonom der Weltbank veröffentlichte Studie geht davon aus, dass die Folgen des Klimawandels eine globale Rezession auslösen, die bis zu 20 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts auffrißt. Glauben Sie das auch?
| Ja! Der Ausstoß an CO2 steigt wieder enorm an und das Wetter wird immer extremer. Die ersten Zeichen sind da! | |
| Alles Panikmache von Leuten, die wieder auf sich aufmerksam machen wollen. | |
| Das ist ja nichts Neues! Alles schon bekannt. Ob es dann so hart kommt, kann man leider nicht sicher vorhersagen. |
Ein Tornado hat im thüringischen Quirla mindestens 20 Dächer von Wohnhäusern abgedeckt. Sind das die ersten Anzeichen des Klimawandels?
| Ja! Man hört in der letzten Zeit öfter von Wirbelstürmen in Deutschland. Wir sollten uns daran gewöhnen. | |
| Nein! Das sind sehr seltene Naturschauspiele. | |
| Neben Tornados treten auch Überschwemmungen und heiße Sommer öfter auf. Da könnte was dran sein, wenn das in den nächsten Jahren so weitergeht. |













